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Wie wir wurden, was wir sind

Vom Konzept zur Realität

Im Frühjahr 2019 öffnete das Lagunen Frettchen Bistro seine Türen. Was als Idee zweier Köche begann, die jahrelang in verschiedenen Sterneküchen Europas gearbeitet hatten, entwickelte sich zu einem Ort, an dem Handwerk und Gastfreundschaft gleichberechtigt nebeneinander stehen.

Die Entscheidung für diesen Standort fiel nicht zufällig. Das Viertel wandelt sich seit Jahren, ohne dabei seinen Charakter zu verlieren. Genau diese Balance wollten wir auch in unserem Restaurant abbilden – zeitgemäß, aber mit Respekt vor Traditionen.

Küchenteam bei der Arbeit

Wofür wir stehen

Produktqualität ohne Kompromiss

Jeder Lieferant wird persönlich ausgewählt. Wir arbeiten mit Erzeugern zusammen, die ihre Arbeit ernst nehmen und keine Massenware produzieren. Das bedeutet manchmal höhere Kosten, aber dafür auch spürbare Qualitätsunterschiede.

Transparenz in allen Bereichen

Unsere Gäste haben das Recht zu wissen, woher ihre Lebensmittel stammen. Auf Nachfrage geben wir gerne Auskunft über Herkunft, Anbauweise oder Haltungsform. Verstecken müssen wir nichts.

Respektvoller Umgang mit Ressourcen

Lebensmittelverschwendung ist in unserer Küche kein Kavaliersdelikt. Reste werden kreativ verwertet, Portionsgrößen realistisch kalkuliert. Was am Abend übrig bleibt, geht an lokale Initiativen.

Faire Arbeitsbedingungen

Unser Team arbeitet in geregelten Schichten, bekommt angemessene Bezahlung und hat mindestens zwei zusammenhängende freie Tage pro Woche. Das ist in der Gastronomie noch immer keine Selbstverständlichkeit.

Das Team hinter dem Konzept

Acht Personen arbeiten fest im Lagunen Frettchen Bistro. Vier davon in der Küche, drei im Service, eine Person kümmert sich um Administration und Einkauf.

Was uns verbindet, ist nicht nur die gemeinsame Arbeit, sondern die Überzeugung, dass gute Gastronomie mehr bedeutet als das Erfüllen von Erwartungen. Es geht darum, Menschen einen Moment zu schaffen, der über das reine Essen hinausgeht.

Frische Zutaten werden vorbereitet

Wie wir arbeiten

Morgens beginnt der Tag mit dem Einkauf auf dem Wochenmarkt. Was dort gut aussieht und verfügbar ist, beeinflusst die Karte des Abends. Fixe Menüs gibt es bei uns nicht – stattdessen eine Grundstruktur, die flexibel bleibt.

In der Küche wird dann vorbereitet, geschnitten, mariniert. Jeder Handgriff folgt einem klaren System, das sich über Monate eingespielt hat. Hektik gibt es selten, weil gute Vorbereitung die meisten Probleme vermeidet.

Abends, wenn die ersten Gäste kommen, läuft alles nach Plan. Trotzdem bleibt Raum für Spontanität – sei es eine kurzfristige Änderung oder eine individuelle Anpassung für Allergiker.

Externe Wahrnehmung

Seit unserer Eröffnung wurden wir mehrfach in regionalen und überregionalen Medien erwähnt. 2023 erhielten wir eine Empfehlung in einem bekannten Restaurantführer. 2024 folgte eine Auszeichnung für nachhaltige Gastronomie durch eine Umweltorganisation.

Diese Anerkennungen freuen uns, ändern aber nichts an unserem Arbeitsansatz. Wir kochen nicht für Auszeichnungen, sondern für Menschen, die gutes Essen schätzen.

Der Ort und seine Bedeutung

Unser Gebäude war früher eine Werkstatt. Die hohen Decken, die großen Fenster und die rohe Bausubstanz haben wir bewusst erhalten. Was neu hinzukam, fügt sich ein, ohne zu dominieren.

Das Viertel selbst ist vielfältig – Alteingesessene leben neben Zugezogenen, kleine Handwerksbetriebe neben Startups. Diese Mischung spiegelt sich auch in unserem Publikum wider: keine homogene Gruppe, sondern Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, die alle eines gemeinsam haben – Interesse an gutem Essen.

Kommen Sie vorbei

Wenn Sie mehr über unsere Arbeit erfahren möchten oder einen Tisch reservieren wollen, finden Sie alle Kontaktmöglichkeiten auf der entsprechenden Seite.

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